Blog der Präsidentin

Bild Eva.jpgEva Hartmann - Clubpräsidentin
13.05.2019

10 Jahre Soroptimist Club Melk Colomania!

Ein Grund zum Feiern!

Zwölf Jahre ist es her, dass fünf spätere Soroptimistinnen mit drei erfahrenen Clubschwestern aus den Clubs Krems und St. Pölten zu einem „unverbindlichen Informationstreffen“ zusammenkamen. Die Zahl der interessierten Damen wuchs daraufhin stetig, man lernte einander bei vielen Vorstellungsrunden besser kennen und plante schon bald eifrig - unter der umsichtigen Leitung unserer Patin Heidi Kaiserschatt vom Club Krems Fidelitas - den großen Moment: unsere Charterfeier! Am 25.April 2009 war es soweit: in einem unvergesslichen Fest im Kolomanisaal des Stiftes Melk wurden wir in den Kreis der Soroptimistinnen aufgenommen!

Zehn Jahre später ist der Club auf 35 Mitglieder gewachsen. Als bereits fünfte Präsidentin unseres Clubs blicke ich mit großem Respekt auf die Leistung meiner Vorgängerinnen zurück. Zahlreiche Veranstaltungen wie die Sommerspiele, der Kolomanikirtag, die Jazzigen Klänge oder das Palmbuschenbinden sind aus dem öffentlichen Leben von Melk nicht mehr wegzudenken. Ich durfte heuer mit dem Kinofrühstück in Mank rund um den Frauentag bereits zum zweiten Mal ein weiteres Highlight hinzusetzen – ein tolles Erlebnis, das zeigte, was man gemeinsam im Club bewirken kann, wenn viele verschiedene Fähigkeiten eingebracht werden und wenn man mit ganzem Herzen dabei ist!

Der schönste Aspekt ist jedoch, dass wir die Einnahmen aus unseren Aktivitäten für wirklich Sinnvolles verwenden können! Zum Teil fließen sie in längerfristige Projekte wie die Finanzierung der Schulausbildung einer jungen Frau in Uganda oder die Betreuung unserer compass-Kinder aus der Region, denen wir eine unbeschwerte Woche in Gemeinschaft auf einem Segelboot der Friedensflotte ermöglichen. Zum anderen Teil können wir auch immer wieder schnell und unbürokratisch helfen, wenn akute Not herrscht und wir die Situation von Kindern und Frauen erleichtern möchten.

Dass wir Teil einer großen, starken Gemeinschaft von Frauen sind, spürten wir bei Aktionen wie „Orange the World“ im letzten November, oder auch bei verschiedenen Veranstaltungen, die von anderen Clubs organisiert wurden. Mit so mancher Problematik, mit so manchem Thema hätte ich mich – wenn ich nicht Soroptimistin geworden wäre - wohl weniger auseinandergesetzt. Durch die eigene Sensibilisierung für wichtige Fragen unserer Gesellschaft kann man auch in der Öffentlichkeit für wertvolle Ziele eintreten und so vielleicht einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Frauen leisten.

Last but not least bin ich sehr dankbar für viele bereichernden Begegnungen mit Clubschwestern aus dem In- und Ausland (vielen Dank, liebe Landshuterinnen, Regensburgerinnen, Liechtensteinerinnen, Venezianerinnen, ....), aber vor allem natürlich in unserem Club, wo ich Frauen aus ganz unterschiedlichen Berufen kennenlernen durfte und wertvolle Freundschaften entstehen konnten! Ich freue mich auf die nächsten 10 Jahre!!!


 

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